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Gruß an Dresden
Ich sah Dich oft im Lenzen, Hab öfters noch Dein Gedacht, Stadt unter Blumenkränzen, Von schimmernden Hügeln bewacht, Viel blankes Getürm und Gebäude Beschaut sich im silbernen Fluß Wer Dich erblickt, hat Freude, Trauer, wer scheiden muß. Wer scheidet, fühlt sich betrogen, Möcht immer noch stehn und schaun Der Brücke steinernen Bogen, Die Kuppel unserer Frau`n Und den Strom und sein lachendes Leben Im Morgen- und Abendlicht. Mag`s größere Städte geben: Schönere weiß ich nicht.
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